Mach MI(N)T!

Der MINT-Bereich (kurz für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) spielt eine bedeutende Rolle in der aktuellen sowie künftigen Bildungs- und Berufslandschaft. Um auch die Chancen unserer Schülerinnen zu erhöhen, in diesem Sektor beruflich Fuß fassen zu können, liegt uns die Förderung naturwissenschaftlicher Talente an unserer Schule sehr am Herzen.

Daher versuchen wir durch ein breit gefächertes Angebot schon ab der 5. Klasse das Interesse an den modernen Naturwissenschaften und der Technik zu wecken. Denn wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, handelt es sich hierbei definitiv nicht um eine reine „Männerwelt“. 

 

 

Angebote an der Ursulinen-Realschule:

Profilfach MINT

Ab dem Schuljahr 2019/2020 bieten wir die Profilrichtung MINT an. Dabei findet sich MINT als reguläres Fach im Stundenplan wieder, sodass jede Woche in kleinen Gruppen experimentiert und entdeckt werden kann. Über zahlreiche Teilnehmer würden wir uns sehr freuen. Melden Sie sich gerne bei Fragen zum genauen Ablauf.

Wahlunterricht am Nachmittag

Die Mädchen der 5. und 6.Klasse haben die Chance freiwillig am Nachmittag handlungsorientiert und ohne Leistungsdruck zu experimentieren und sich mit Themen zu befassen, die üblicherweise nicht Gegenstand des normalen Unterrichts sind. Dabei werden Fragenstellungen aus verschiedensten Bereichen wie Mathematik (z.B. Verschlüsselung, mathematische Zaubertricks), Chemie (z.B. Kristallzüchten, Eierfärben mit Naturfarben), Physik (z.B. Luftdruck, elektrische Leitfähigkeit), Bionik (z.B. Papierflieger), Welt der Lebensmittel uvm. behandelt. 

Robotik

Das Wahlfach Robotik gibt es an unserer Realschule schon seit vielen Jahren und hat sich - wie die Technik, die dahinter steckt - rasch weiterentwickelt. Angefangen hat alles noch mit RCX-Bausteinen, heute besitzen wir 15 EV3-Roboter. In Robotik setzen sich die Mädchen spielerisch mit Sensoren, Motoren und einer Programmiersprache auseinander. Sie lernen dabei, dass es auf Genauigkeit und Präzision ankommt. Das Schöne an diesem Wahlfach liegt darin, dass man den Erfolg sofort sieht: Denn hat man ein Programm fertig, kann man es sofort testen.
Im vergangenen Schuljahr haben wir mit einem Zweierteam an den Robotikmeisterschaften der niederbayerischen Realschulen teilgenommen und recht erfolgreich abgeschnitten. Den 3.Platz haben wir nur knapp verfehlt.

MINT-Nacht für die 9I

In diesem Schuljahr fand zum ersten, aber sicherlich nicht zum letzten Mal eine MINT-Nacht statt. Hierbei können die Mädchen u.a. an vorbereiteten Experimentierstationen für mehrere Stunden sowohl erlernten Stoff vertiefen als auch neue Inhalte erarbeiten. Eine kleine Chemieshow mit spektakulären Versuchen durch die betreuenden Lehrkräfte rundet das Projekt ab.

 

Wissenswerkstatt in Passau

Auch in diesem Jahr machte sich Frau Emmig mit der Klasse 9c auf nach Passau in die Wissenswerkstatt
Technik erleben und Technik begreifen. Unter diesem Motto konnten die Mädchen Löten, Bohren, Schrauben, Hämmern und vieles mehr. Und sollte sich eine Aufgabe anfangs als zu knifflig erweisen, war stets eine helfende Hand parat. So waren viele strahlende Augen zu bewundern, als sich der Ventilator zu guter Letzt doch drehte oder das Lämpchen leuchtete. 

Wissen vor 8

Warum klebt ein Kaugummi an meinem Schuh, aber nicht an meinen Zähnen?
Wieso können Geckos kopfüber an der Decke gehen, wir Menschen aber nicht?
Im Alltag begegnen uns täglich viele interessante Phänomene. Deswegen beginnt der Unterricht jeden zweiten Mittwoch für interessierte Schülerinnen schon um 7.45 Uhr und sie erhalten eine wissenschaftliche, aber kindgerechte Erklärung auf derartige Fragen. Denn: Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Technik-Scouts

Schon seit mehreren Jahren nehmen Schülergruppen unserer 9. Jahrgangsstufe an diesem Team-Wettbewerb rund um technische Berufsbilder teil. Hierbei können sie nicht nur ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen, sondern die Welt der Technik als eine Welt mit faszinierenden Berufen sowie hervorragenden Chancen und Perspektiven besser kennen lernen. Durch den damit verbundenen Betriebsbesuch und den direkten Draht zu Ausbildungsleitern ihrer Wunschberufe können die Mädchen erste wichtige Kontakte zu Firmen vor Ort knüpfen und erhalten Informationen aus erster Hand.

MINTENSIV Schullandheim in Waldkraiburg

Mittlerweile an acht Schullandheim-Standorten wurden im Rahmen der MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen die Voraussetzungen für MINT-Intensivkurse geschaffen, wobei MINT-Kompetenzen, Berufsorientierung und Schlüsselkompetenzen nachhaltig gefördert werden. Die Mädchen erhalten nicht nur die Möglichkeit eigenhändig zu experimentieren und selbstständig zu forschen, sondern können durch eine Betriebserkundung konkrete Erfahrungen in der beruflichen Realität sammeln. Ab dem Schuljahr 2017/2018 ist ein dreitägiger Aufenthalt der Schülerinnen des I-Zweiges der 8. Klasse in Waldkraiburg mit dem Schwerpunktthema „Chemie“ geplant. 

Traumberuf IT & Technik

Auch in diesem Schuljahr ist für die Mädchen des I-Zweiges der 8. und 9.Klasse am 06. Juli 2018 ein Besuch der Ausbildungsmesse „Traumberuf IT & Technik“ in München geplant. Hier haben sie die Möglichkeit, sich bei über 80 renommierten Hochschulen, Behörden und Unternehmen direkt über Ausbildungs- und Studiengänge im MINT-Bereich zu informieren. 

Mädchen für Technik-Camp

Die Ferien bieten eine erstklassige Möglichkeit, sich durch Praktika beruflich orientieren zu können. Ein besonders spannendes Praktikum wird Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren von der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ ermöglicht. Denn sie können sich für eine Camp-Woche bei einem der führenden Unternehmen Bayerns im MINT-Bereich bewerben und dort Technik als „Auszubildende“ hautnah erleben, ein eigenes technisches Werkstück erstellen und die Ergebnisse zusammen mit anderen Mädchen vor großem Publikum präsentieren.
Übrigens: Die Camp-Woche inklusive Übernachtung, Freizeitprogramm und Verpflegung ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare sind auf der Homepage zu finden oder bei Herrn Hartl erhältlich. 

Smart City - Zukunft mitdenken!

Auch hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Projekt der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“. Im Schuljahr 2016/2017 hatten eine Reihe unserer Schülerinnen die tolle Chance erhalten sich im Rahmen des Projekts „Smart City – Zukunft mitdenken“ mit der zukünftigen Stadt Landshut zu beschäftigen. Mit großem Eifer, tollen Ideen und beeindruckender Kreativität konnten sie die ihnen gestellte Aufgabe bravourös meistern und erhielten vom hochkarätig besetzten Publikum viel Zuspruch für ihre Zukunftsvisionen.  

Reptilienschau

Teilnahme am Känguru-Wettbewerb

Ansprechpartner: Reinhard Hartl, hl(at)ursla.info

Aus der Rubrik "Aktuelles":

Wir sind bayerischer Robotikmeister! (28.07.19)

Am vergangenen Mittwoch fanden in München im Haus der bayerischen Wirtschaft die Robotikmeisterschaften aller bayerischen Realschulen statt. Teilnahmeberechtigt waren die drei bestplatzierten Teams der Regionalwettbewerbe der einzelnen Regierungsbezirke. Da die Ursulinen-Realschule im Mai in Riedenburg sehr erfolgreich war, konnten von der Schule vier Schülerinnen am Bayernfinale teilnehmen, dabei belegte ein Team Platz eins, das andere Platz sieben. Robotik-Champion aller bayerischen Realschulen wurden Ronja Gehrig und Julia Kreisl. Die Aufgabenstellung beim Wettbewerb war vorher bekannt und in diesem Jahr sehr anspruchsvoll. Dabei musste ein Roboter so programmiert werden, dass er sich den Weg entlang einer verzweigten schwarzen Linie selber sucht, nacheinander zwei farbige Legoquader aufsammelt und diese korrekt in einem roten, gelben oder blauen Quadrat ablegt. Realisiert wurde das mithilfe von einzeln steuerbaren Motoren und vier Farbsensoren, die Farb- bzw. Helligkeitswerte erkennen. In nur 24,6 Sekunden erledigte der Roboter seine Aufgabe fehlerfrei und verwies das Team von der Staatlichen Realschule Augsburg auf Platz zwei. Platz sieben belegten Jasmin Dahlmann und Elisa Hoxha. In seinem Grußwort zu Beginn der Preisverleihung betonte Kultusminister Michael Piazolo, dass er die MINT21-Initiativen der bayerischen Realschulen für einen äußerst wichtigen Baustein im Bildungskonzept der bayerischen Staatsregierung halte. Sie trage zur Optimierung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Realschulabsolventinnen und –absolventen bei. Am Robotik-Wettbewerb nahmen in diesem Schuljahr insgesamt 55 Realschulen mit 124 Teams aus sechs verschiedenen Regierungsbezirken teil. Beim Bayernfinale traten nun die jeweils besten drei Mannschaften der Regionalentscheide gegeneinander an und ermittelten den Gesamtsieger. „Wir haben uns lange auf diesen Wettbewerb vorbereitet“, erzählte Julia Gehrig „Nach den Weihnachtsferien haben wir begonnen, unsere Roboter zu bauen“, ergänzt Jasmin Dahlmann. „Wir kannten nur die Aufgabenstellung und sollten eigene Ideen entwickeln und eine Lösung dafür finden.“ Das habe viel Zeit in Anspruch genommen, zumal man immer wieder festgestellt habe, dass manches zunächst nicht wie erwartet funktionierte. „Also mussten wir eine neue Lösung suchen, das war das Spannende“, sagte Ronja Gehrig. Vor große Herausforderungen stellte die Schülerinnen die Programmierung, die sie aber immer wieder – auch mit Hilfe ihres Lehrers - zu meistern wussten. Teamcoach Albert Mederer, der die Mädchen auf die Teilnahme am Wettbewerb vorbereitet hatte, zeigte sich hoch erfreut über den tollen Erfolg seiner Schülerinnen und ist guter Dinge, dass auch im nächsten Schuljahr wieder eine Teilnahme an diesem Wettbewerb angestrebt werden kann, zumal die Nachfrage in der Schule nach dem Wahlfach Robotik von Jahr zu Jahr größer wird. Denn wichtig ist ihm nicht nur, dass die Mädchen an der Schule bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützt werden, sondern auch auf ein Leben – sei es beruflich oder privat -, in dem Technik eine immer größere Rolle spielt, vorbereitet werden. Auch Schulleiterin Angela Schleibinger freute sich riesig über den Erfolg ihrer Schülerinnen, zumal die Technik-Scouts ihrer Schule tags zuvor in München ebenfalls Platz eins erreichten.

Landessieg beim „Technik-Scouts“-Wettbewerb und Digitaler Projekttag mit MdB Nicole Bauer (25.07.19)

Dass es sich bei den letzten Schultagen vor den Sommerferien um eine verlorene Zeit handelt, nur noch Filme angeschaut werden und keine sinnvollen Beschäftigungen für die Schülerinnen und Schüler mehr gefunden werden, ist vielerorts zu hören. Dass dies an der Ursulinen-Realschule in Landshut jedoch ganz und gar nicht der Fall ist, zeigte sich in den letzten Tagen jedoch sehr deutlich. Weniger Gerücht, sondern vielmehr Realität ist der oftmals missbilligend beäugte Jugendliche, der mit dem Smartphone in der Hand durch die Fußgängerzone schlendert, Fotos von anderen oder sich macht und diese vielleicht sofort in sozialen Medien veröffentlicht. Zudem ist der enorme Einfluss von YouTube-Stars seit dem Rezo-Video nicht mehr zu leugnen und eine Welt ohne zunehmende Digitalisierung nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch im Alltag kaum mehr vorstellbar. Deshalb müsse, so MdB Nicole Bauer (FDP) Schülern ein Grundverständnis für digitale Zusammenhänge vermittelt werden, weshalb dies einen deutlich wichtigeren Stellenwert in den Lehrplänen und Lehrerausbildung einnehmen werde. Junge Menschen sollten altersangemessen an digitale Medien herangeführt und im Umgang mit ihnen gestärkt werden. Denn zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlich handelnden Menschen gehöre auch, sich sicher im Internet bewegen zu können, so die Bundestagsabgeordnete, die als Schirmherrin des Projekts erlebe IT am 22. Juli 2019 für einen digitalen Projekttag an unserer Schule zu Gast war. Dort hat sie sich für die Stärkung digitaler Kompetenz beim Umgang mit Smartphones, Tablets und Co. eingesetzt. Eine achte Klasse diskutierte dabei in einem Workshop zum Thema „YouTube“ den Umgang mit digitalen Medien und reflektierte eigene Nutzungsgewohnheiten. Wie funktioniert YouTube wirklich und warum kann man damit Geld verdienen? Was muss ich beim Drehen eigener Videos beachten? Ziel ist es, die Schülerinnen im Umgang mit Smartphones und Apps zu sensibilisieren, gegenüber Risiken in der digitalen Welt zu stärken und Möglichkeiten zur selbstbestimmten Nutzung aufzuzeigen. Wie wichtig diese Themen sind betont Michael Zeisberger, Workshopleiter von erlebe IT: „Jugendliche nutzen digitale Technologien sehr intensiv - ohne immer das notwendige Hintergrundwissen zu besitzen. Hier ist Unterstützung und Aufklärung wichtig.“ Anhand der oftmals erstaunten Gesichter, beispielsweise bei der Erkenntnis wie viel ein YouTube-Star verdient, der interessierten Fragen insbesondere zu konkreten Fallbeispielen zum Datenschutz und Urheberrecht bei Bildern und einer Vielzahl an Lachern beim eigenen Videodreh war schnell ersichtlich, dass es sich durch die sehr praktische Annäherung an das Thema um einen alles andere als sinnlosen, sondern gewinnbringenden Schultag für die Schülerinnen handelte. In einer Fragerunde berichtete die Schirmherrin Nicole Bauer zwischendurch von ihren eigenen Erfahrungen mit digitalen Medien. Wie die Digitalisierung die technische Berufswelt schon jetzt beeinflusst, war auch ein Bereich intensiver Recherche einer Gruppe aus fünf Schülerinnen der Ursulinen-Realschule. Denn sie beteiligten sich an dem schulartübergreifenden, bayernweiten Schülerwettbewerb „Technik-Scouts“, einem Teamwettbewerb rund um technische Berufsbilder des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V., dessen Finale am 23.07.19 im Bayerischen Wirtschaftsministerium in München stattfand. Dort war sich die Jury trotz toller Konkurrenz aus den anderen Regierungsbezirken einig: Die besten „Technik-Scouts“ kommen dieses Jahr aus der Ursulinen-Realschule in Landshut. Die „SmartHomies“, wie sich das von MINT-Guru Reinhard Hartl betreute Team nannte, ließen damit rund 640 Schüler und Schülerinnen aus 124 Teams hinter sich. Doch dafür opferten Anna Stanglmeier, Lina Taglinger, Sarah und Nicole Guggenberger sowie Franziska Stix auch viele Nachmittage ihrer Freizeit. Nachdem man sich auf das Berufsbild „Elektroniker*in für Energie- und Gebäudetechnik“ geeinigt hatte, begannen die Mädchen bereits vor Weihnachten mit einer ausführlichen Recherche. Durch einen Besuch der Berufsmesse in Nürnberg konnte das Team Informationen aus erster Hand von Auszubildenden und Ausbildern in diesem Beruf erhalten und diese strukturiert in einem Portfolio festhalten. Doch die eigentliche Arbeit begann erst jetzt. Ein möglichst kreativer, jedoch auch informativer Wettbewerbsbeitrag sollte die Jury davon überzeugen, zum Finale eingeladen zu werden. Hierbei entschied sich die Gruppe für einen kurzen Film, der durch eine magisch erscheinende Elektronikerin, fliegende Geldbündel und viele andere kreative Ideen genau den Geschmack der Beurteilenden traf. Doch auch hiermit war noch lange kein Sieg sicher. Denn die restliche Hälfte der Punkte galt es am Finalentscheid in München zu erlangen. Auf zwei Ebenen musste hierbei das ausgewählte Berufsbild der fachkundigen Jury und den Ehrengästen Dr. Gert Bruckner, Ministerialdirigent aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sowie dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in München, Wilfried Hüntelmann, präsentiert werden. Erfreulicherweise konnte der aufgebaute Marktstand überzeugen, das fünfminütige Schauspiel auf der Bühne u. a. durch den ständigen Rollenwechsel von Lina Taglinger für viele Lacher sorgen und inhaltlich mit Bezug zum Umweltschutz den Puls der Zeit treffen. Als Lohn für diese herausragende Arbeit darf sich die Gruppe zusammen mit der unterstützenden Klasse auf eine mehrtägige Fahrt nach Berlin freuen. Doch noch vielmehr werden die SmartHomies später von den gemachten Erfahrungen, dem vorangegangen Coaching durch den erfahrenen Regisseur und Schauspieler Markus Menzel und die geknüpften Kontakte profitieren. Für Wilfried Hüntelmann ist der Wettbewerb nützlich bei der Orientierung in der Berufswelt: „Das Projekt ‚Technik-Scouts‘ trägt dazu bei, dass Mädchen und Jungen sich verstärkt für technisch naturwissenschaftliche Gebiete interessieren. Die Jugendlichen wachsen heute in einer sich verändernden Welt mit hohen Anforderungen an den Einzelnen auf. Das Erleben und Erfahren der Technik und der Naturwissenschaft ermöglicht ihnen, bisher unbekannte Berufsmöglichkeiten zu entdecken und Teil der Veränderung zu sein.“ Da solle noch einer sagen, in den Schulen werde vor den Ferien nichts Sinnvolles mehr gemacht.

Eine personalisierte Handyhalterung mit ... (08.05.19)

... Leuchtfunktion, die man per Fingerschnippen bedient, hat nicht jeder zu Hause. Und deswegen wurde dieser ausgefallene Klassiker auch heuer wieder als Werkstück beim Berufsorientierungs-Event „Girls Go Tech“ von BMW Landshut angefertigt. In diesem Jahr durften Nelly Bondaruk, Johanna Gruber Franziska Zehntner (alle 9c) und Hannah Kunze (9f) dieses miterleben. Für unsere vier ausgewählten Schülerinnen mit Interesse an technischen Berufen startete der Tag bereits um sieben Uhr morgens im Berufsinformationszentrum in der Meisenstraße in Ergolding. Die Mädchen wurden mit Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhen ausgestattet, denn sie durften im Laufe des Vormittags diese Handyhalterung selbst - aber mit Unterstützung von Azubis - in der „Lehrlingswerkstatt“ bauen. Nach dem Mittagessen in der Kantine gaben die zwei Auszubildenden Selina Lex und unsere ehemalige Schülerin Magdalena Busch bei einem Vortrag Einblick in ihre Berufsausbildung zur Verfahrensmechanikerin bei BMW. Ausbildungsleiter Dr. Markus Kühberger überreichte allen zehn anwesenden Mädchen ein Teilnahmezertifikat, bevor der Tag mit einer Betriebsführung durch das Werk beendet wurde. Neben wertvollen Einblicken in die Berufsausbildung durften die Mädchen auch die Handyhalterung und Erinnerungen an einen tollen Tag im Hause eines Global Players mitnehmen.

"Mädchen für Technik-Camp" der BMW-Group München (29.04.19)

Wir, Annika Kühler und Elira Cerimi, aus den siebten Klassen, haben vom 14. bis 18. April am Mädchen für Technik-Camp der BMW-Group in München teilgenommen. Vier Tage lang durften wir mit noch weiteren dreizehn Mädchen Technik hautnah im Betrieb miterleben. Im Vorfeld haben wir uns unabhängig voneinander beim „Mädchen für Technik-Camp“ online beworben und waren beide überglücklich, nachdem wir nach einem Auswahl- und Losverfahren die Zusage bekamen, dort mitmachen zu dürfen. Es stellte sich heraus, dass sich 80 Mädchen hierfür beworben haben und um so größer war die Freude, dass wir dabei waren. Wir übernachteten in München in einem Jugendwohnheim, in welchem wir von zwei Betreuerinnen die ganze Zeit betreut wurden. Was haben wir bei BMW gemacht? Wir haben in den Tagen ein „Mensch ärgere dich nicht“ Feld mit einem „LED-Würfel“ gebaut. Dafür haben wird bei FEME (Fertigungsmechanik) die Grundplatte aus Metall für das Feld angerissen, gekörnt, angebohrt, gebohrt, entgratet und gefräst. Bei MECH (Mechatronik) erstellten wir einen LED-Würfel auf einer Platine, auf welcher wir u. a. Widerstände anlöteten. Der LED-Würfel wurde im Anschluss an die Grundplatte befestigt. Beim Drücken des Tasters erleuchten nach einem Zufallsprinzip die LEDs und es erscheint eine Würfelzahl. Wir durften auch bei IT und Kfz reinschnuppern. Am letzten Tag fand eine Abschlussveranstaltung statt, wo wir Mädels eine Präsentation über die Camp-Woche hielten, bei welcher auch Eltern, Klassen- und Schulleiter und sonstige Interessierte eingeladen waren. Wir bedanken uns besonders bei Herrn Mederer, der an der Veranstaltung teilnahm. Feedback / Fazit Das „Mädchen für Technik-Camp“, an welchem Mädchen zwischen zwölf und vierzehn Jahren teilnehmen dürfen und vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gefördert wird (das Camp ist kostenlos!), war für uns eine unvergessliche Zeit, da wir so viel erlebt haben und vieles im technischen Bereich ausprobieren durften. Kurz: Es war einfach supertoll! Wir empfehlen es auf jeden Fall weiter!