Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Seit dem Schuljahr 2014/2015 trägt die Erzbischöfliche Ursulinen-Realschule den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Idee, sich um diese Auszeichnung zu bewerben, entstand im Rahmen der Projektpräsentation der neunten Klassen. Ausgehend von der Themenstellung „Aktiv gegen rechts in Landshut“ fand die damalige Projektgruppe heraus, dass in Landshut und anderswo durchaus Handlungsbedarf bezüglich dieses Themas besteht. Und so machten die Mädchen die ersten Schritte hin zur Bewerbung.

Mit Unterstützung aller Schülerinnen, der Lehrkräfte und unseres Paten Herrn Dr. Rainer Koch vom Bayerischen Fußballverband ist uns gelungen, in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen zu werden. Das Schild, das nun in unserem Eingangsbereich hängt, soll uns täglich daran erinnern, jeder Form von Rassismus und Ausgrenzung entgegenzutreten.

Alljährlich führt die Schule deshalb ein Projekt durch, das diesen Gedanken unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde auch für die ehemalige Ursulinen-Schülerin, Getrud Wittmann, die Opfer des Nationalsozialismus geworden war, eine Gedenktafel gestaltet, im Schulhaus feierlich enthüllt und ihrer mit einem „Stolperstein“ in der Inneren Münchner Straße gedacht. Des Weiteren ermöglichen wir es beispielsweise jedes Jahr der achten Jahrgangsstufe an „Pack ma`s: Für eine Schule ohne Gewalt“ teilzunehmen. Außerdem wurde eine Ausstellung zum Thema „Rechtsradikalismus in Bayern“ mit einer Fortbildung für die Lehrkräfte durchgeführt. Eine weitere Aktion war das nun etablierte Tanzprojekt in Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule. Für dieses Jahr ist eine Aktion im Bereich Menschen- und Grundrechte geplant.