Eine Spendenübergabe unserer Schule an zwei Mitarbeiterinnen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche in Niederbayern fand vor einigen Tagen in unserer Aula statt.
Da der traditionelle Adventsbasar erst wieder nächstes Schuljahr, einem zweijährigen Turnus folgend, organisiert wird, wollte man dieses Jahr mit zahlreichen sozialen Projekten helfen und u. a. Geldspenden einer gemeinnützigen Organisation zukommen lassen. Jede der 32 Klassen überlegte sich eine entsprechende Aktivität. Dabei stand nicht nur der finanzielle Erlös im Vordergrund. Neben verschiedenen Verkaufsaktionen (Pizza, Kuchen, Weihnachtskarten) und einem Bücherflohmarkt widmeten sich einige Schülerinnen sozialen Aktivitäten und besuchten z. B. ein Altenheim oder planten einen Experimentiernachmittag für Schüler der Grundschule Geisenhausen.
Kurz nach dem Abschluss der Projekte entschied die Schülermitverantwortung der Ursulinen-Realschule Landshut, bestehend aus allen Klassensprecherinnen und den drei Schülersprecherinnen, dass die gemeinsam erzielte Summe von circa zweitausend Euro an die Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche gespendet wird. Dabei handelt es sich um ein Team, welches Kinder und deren Familien begleitet, die mit einer lebensverkürzenden Diagnose, wo oft keine Heilung möglich ist, leben müssen. Ihr oberstes Ziel besteht darin, ein hohes Maß an Lebensqualität zu gewährleisten. Das Team stellt einen „Rund-um-die-Uhr Dienst“ für die Familie zur Verfügung. So sind an allen Tagen des Jahres eine Pflegekraft und ein Arzt Tag und Nacht erreichbar. Um unter bestmöglichen Voraussetzungen arbeiten zu können, sind Spenden für eine optimale Versorgung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen unerlässlich.